Moskau Reisebericht

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Moskau Reisebericht


„Diese Stadt ist eine Dirne, hat rote Flecken auf der Stirn',  Ihre Zähne sind aus Gold, sie ist fett und doch so hold.“ Diese Metaphern aus dem Lied Moskau von Rammstein sind eine Ode an die Hauptstadt Russlands.


Die größte Metropole Europas (Einwohner: 10,4 Millionen) war nun unser Ende der Reise. Wir hatten schon sehr viel über diese sagenumwobene Stadt gehört. Doch leider hatten wir nur ein begrenztes Zeitbudget auf unserer Transsib-Reise für Moskau reserviert.


Nach einer so anstrengenden Reise war auch unsere Motivation der Stadtbesichtigung, wie oben beschrieben, dement-sprechend. So besuchten wir die üblichen Sehenswürdig-keiten: Kreml, Schatzkammer, Metrostationen, die Arbat Einkaufsstraße, Basilius Kathedrale, Roten Platz, Christi-Erlöser-Kathedrale an dem Fluss Moskva und natürlich das erste Kaufhaus am Platz, das GUM.


Zum business lunch waren wir bei „Il Patio“ welches sich am Konzept Vapiano orientiert. Das Essen war lecker und gewohnt europäisch.

Wir mussten feststellen, dass insbesondere in der Hauptverkehrszeit (HVZ) die Straßen überfüllt waren. Es geht meist nur im Schritttempo voran. Da es keine Busspuren gibt, dauert während der HVZ auch eine O-Busfahrt gleich doppelt so lange. Wir empfehlen die Nutzung der Metro. Man sollte die HVZ auch hier, wenn möglich vermeiden, denn beim Umsteigen schiebt man sich mit der Masse im Fußschlürftempo durch die grauen Gänge bis zum nächsten Metrobahnsteig. Die Umstiege zu anderen Metrolinien befinden sich immer in der Mitte der Bahnsteige. Ausgänge sind hingegen immer am Ende Bahnsteige. Die Fahrt ist erschwinglich und man erreicht alle wichtigen Punkte in der Stadt. Trotzdem sollte man Zeit mitbringen. Wir schafften in den zwei Tagen nur eine Selektion der Attraktionen, die uns dann doch zufriedenstellten.


Aus den oben genannten Gründen sollte die Lage der Unterkunft in Moskau mit bedacht wählen. Günstige Hotels in Moskau findet man am besten über trivago. Da die Preise der Hotels in Moskau stark schwanken und das Angebot ständig wächst, sollte man bestenfalls an mehreren Zeitpunkten vergleichen. Zuletzt sind in Moskau mindestens drei Tage Zeit einzuplanen. Unangenehm wird es wenn die Temperaturen ab Februar unter -20° C fallen und so jeden ‚Spaziergang’ äußerst unangenehm werden lassen.


Wir empfehlen den Wallpaper Mokau aus dem Phaidon Verlag. Dieser Reiseführer hält eine Menge an designorientierten Locations und Attraktionen bereit.


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text: tjark METZNER