Irkutsk Reisebericht

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Irkutsk Reisebericht


Nach der Ankunft in Irkutsk machten wir uns auf die Suche nach einem Hotel. Wir vertrauten ausnahmsweise mal dem lonely planet und folgten dem Weg vom Busbahnhof in die Innenstadt. Bevor wir überhaupt ein Hotel erreichten, fällt uns sofort auf, dass Irkutsk richtige sibirische Stadt ist. So besteht die Innenstadt aus überwiegend Kleinstadtähnlichen Altbauten. Diese sehen aus, als würden Sie in der Kolonialzeit erbaut wurden sein. Auch die kleinen russischen Holzhäuser mit bunten Verzierungen fehlen nicht im Stadtbild. Die Einkaufstraße bietet viele Geschäfte und einige Produktuyläden. Wir hatten nun ein zentral gelegenes Hotel zum super Preis gefunden. Nach erfolgtem check-in erforschten wir nun den Park am Angara, wo gerade die Weihnachts- und Neujahrsfeier in vollem Gang war. Es waren sehr viele Menschen im Park und nutzten die Möglichkeit sich neben den Eisfiguren zu fotografieren. Überall waren mehr oder weniger märchenhafte Eiskulpturen zu sehen. Wir ließen uns erzählen, dass die Russen extra Russen nach China schicken um dort die Eisbildhauerei zu lernen. Und heute gibt es in jeder Großstadt in Russland tolle Eisfiguren.


Als wir dann am Flussufer angelangten, stellten wir fest, dass dieser hier besonders dampfte, da direkt in der Nähe ein Wasserkraftwerk liegt und das Wasser aufwühlte. Auf der anderen Seite des Flusses waren dadurch eine wahnsinnige Reifbildung an den Bäumen und Gebäuden zu beobachten.

Auf dem Rückweg zum Hotel sprachen wir zwei Südkoreaner an, die wir auch schon in Listwijanka gesehen hatten. Anschließend haben wir mit ein paar Sibirskaja Korona Bier den Abend unterhaltsam rumgebracht. Die Südkoreaner haben die etwas billigere Unterkunft am Busbahnhof genommen, wobei sie dabei auch auf etwas Komfort verzichten mussten.


Wir nächtigten und am nächsten morgen dem 3. Januar 2008 ging es für uns wieder mal gleich zum Zug 350 nach Belogorsk welcher um 5.53 Uhr MOZ und 10.53 Uhr Ortszeit abfahren sollte. Wir nahmen zuerst du falsche Marschrutka und disponierten dann schnell auf ein Taxi um. Der Taxifahrer war uns nicht geheuer und die Zeit schwand bis zur Abfahrt. Mit Hängen und Würgen erreichten wir den Bahnhof noch pünktlich. Ich konnte mir dann noch ein paar berühmte Chod Dog (Hot dog) kaufen. Die russische Antwort auf einen Fastfood-Klassiker aus den USA besteht in Russland aus einem kleinen Wiener Würstchen eingewickelt in ein Krautblatt mit etwas Mayo und Ketchup. Dieses wiederum ist wieder in einen Teigfladen eingewickelt.


Fortsetzung: Auf zum Zug & dann ab nach Tschita!

text: tjark METZNER, nürnberg märz 2010