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julia grass, dresden 2009


IV a)  NIMES Reisebericht


Auf Avignon folgte Nimes – ebenfalls von den Römern eingenommen und architektonisch von diesen geprägt. Besonders eindrucksvoll zeigt das ein großes Amphitheater, ähnlich dem Collosseum, in dem jedoch nur einmal jährlich tatsächliche Stierkämpfe stattfinden. Auch hier sollte man bei Interesse am Innenraum zu etwaigen Zahlungen bereit sein.


Auch Nimes besitzt des Weiteren stilvolle Kirchen sowie einen schönen Park – wenn man ihn gefunden hat, falls man zunächst ähnlich uns durch alle Straßen irrt und undenkbare Umwege wählt.

Wir verbrachten die Zeit bis zum zweiten Nachtzug (dieses Mal nach Nantes) relativ entspannt, nachdem wir für das Abendessen eingekauft und unsere Füße mit der Suche des Gartens gemartert hatten.

So saßen wir auf einer Bank jenes Grüngebiets, tranken mal wieder erfrischenden Weißwein aus Frankreichs Rebstöcken, aßen Lachs, unser erstes Nussbaguette (interessant, aber schmackhaft, wenn man keine Nussallergie besitzt), natürlich Käse und Julie erfreute sich an den ersten eingelegten Artischocken in Frankreich. Die zuletzt erwähnte Freude war noch gestärkt worden durch die Aussicht auf den Import einiger weiterer in heimische Regionen, da dort im Vergleich Luxusbeträge für dieses leckere Gemüse gefordert werden.


Derart gestärkt warteten wir am Bahnhof auf die Ankunft des Zuges und mussten erneut unschöne Erfahrungen mit den Öffnungszeiten von französischen Einrichtungen – in diesem Fall der Bahnhofstoiletten – machen und auf das Wohlwollen der Besitzer umgebender Bars hoffen.


Müde fielen wir in die Sitze des Nachtzuges, dem Julies Nacken noch immer nicht verziehen hat.



IV b) NANTES


Der Vormittag des vorletzten Tages in Frankreich war für Nantes geplant, welches am Morgen die Nähe zum Atlantik durch eher kühle Temperaturen auch für Geografie-Nieten verdeutlichen konnte.

Dennoch lohnte sich eine Tour durch dessen Altstadt. Die gerade in der Restauration befindliche Kirche ist viele Blicke wert; von innen und von außen. Wie eigentlich alle Kirchen waren eindeutig gotische Elemente zu erkennen, besonders war allerdings die Glasgestaltung und das folgende Lichtspiel im Inneren (was vielleicht auch durch günstige Sonneneinstrahlung zustande kam). Die Glasfenster waren zum Teil abstrakt in hellen, freundlichen Farben wunderschön dekoriert. Im Innenraum befand sich eine Tafel mit Informationen zur Kirche und ihrem Aufbau sowie vereinzelte Gemälde. Eines illustrierte den Brand der Kirche im 20. Jahrhundert, was deren momentane Schönheit noch erstaunlicher machte.


In direkter Nachbarschaft zur Kicher befindet sich das Schloss von Nantes mit begehbarem Wall. Auch dieses ist äußert gepflegt und instandgehalten. Bemerkenswert sind die Wölfe im umgebenden Schlossgraben, die sich anscheinend nicht einfach an unserem Besichtigungstag verirrt hatten, sondern wahrscheinlich Dauer-Requisite des Grabens sind.


Die letzte Empfehlung für Nantes, die wir geben können, ist ein Abstecher in den lokalen Garten, dessen Eingang praktischerweise gegenüber vom Bahnhof liegt. Wie, unserer Erfahrung nach, alle Gärten war er perfekt gestaltet und seine Schönheit permanent aufrecht erhalten. Mindestens ein kurzer Gang auf seinen Wegen wird sicher niemand bereuen.

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