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Busan


Busan Reisebericht


Restaurants in Busan


Direkt im Haeundae Beach Stadtviertel gibt es viele Fischrestaurants und auch bekannte Vertreter der Systemgastronomie. Wir können empfehlen auch mal den regional typischen Kugelfisch zu probieren. Diese Spezialität wird in unzähligen Fischrestaurants unter ‚blowfish’ angeboten. Auf jeden Fall lohnt sich eine Kugelfischsuppe. Doch sollte man bei der Bestellung eher auf eine milde Suppe zurückgreifen, damit man die feinen Geschmacksnuancen schmecken kann. Als echter Koreaner sollte man aber den Kugelfisch roh verzehren. Diese Mahlzeit kostete in unseren Testrestaurants ungefähr 80.000 Won pro Person. Gerade Japanische Shoppingtouristen nutzen diese Gelegenheit um preiswert Kugelfisch zu essen, denn in Japan würde das so eine Spezialität ein vielfaches kosten.


Ausgehen in Busan


Als es dunkel wurde und auch etwas die drückende Hitze nachgelassen hatte, öffnet das Partyviertel am Haeundae Beach seine Pforten. Es gibt direkt am Strand einige Bars und Restaurants welche aber außerhalb des Wochenendes nicht so stark frequentiert sind (man muss beachten, dass wir außerhalb der offiziellen Saison in Busan waren). Die Party findet vornehmlich draußen am Strand statt. Selbst mit einem geringen Ausgehbudget kann man sich in den Convenience Stores mit Essen und diversen Alkoholika eindecken. Anschließend ist das Flanieren am Strand zu empfehlen. Man kann einen der vielen Schausteller und Künstler zuschauen oder einfach den Wellen im Sand zuhören. Viele junge Koreaner ziehen die letzte Variante vor und setzen sich abends in den Sand und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Besonders der Strandabschnitt des Haeundae Viertels ist sehr schön und kann man wahrscheinlich mit Chicago oder Copacabana in Rio vergleichen.


Seacloud Hotel Busan Reisebericht


Man sollte sich auf keinen Fall von der schlechten Website des Seacloud beeindrucken lassen. Denn die Zimmer sind einem fünf Sterne Hotel entsprechend. Wir hatten einen Deluxe Twin Room Seaview im 21. Stock und eine fantastische Aussicht auf das Meer und den Strand von Busan. Auch das Bad war perfekt eingerichtet. Das Frühstück ist international, jedoch reicht Sonntags das Fassungsvermögen des Frühstückssaals nicht aus um alle Gäste zu fassen.  

Dieses Hotel gibt ‚Magic Boardingpass’-Inhabern einen Satten Rabatt. Wir bezahlten - da wir auch noch außerhalb der Saison da waren - nur 40% des Originalpreises. 

Wir waren hoch zufrieden mit dem Service und der Ausstattung der Zimmer. Ganz zu schweigen vom Ausblick auf Busan und das Meer...


Busan Reisebericht - 23. August 2009


Als erstes nutzten wir die Möglichkeit einer Hafenrundfahrt. Diese legt direkt am Haeundae Beach ab.

Während der 90-minütigen Fahrt, hatte man einen schönen Ausblick auf den Dongbaek Park und das dazugehörige Nurimaru APEC House. Weiterhin drehte das Schiff eine kleine Runde um die Oryukdo Inseln und den Pebble Strand. Zusätzlich kann man den Ausblick auf die Strände und die Gwangan Brücke Busans ausgiebig genießen.


Im Anschluss an die Hafenrundfahrt gingen wir in die hinter dem Haeundae Strand liegenden Straßenzeilen. Hier im Osten des Viertels gibt es einige interessante Kunstgeschäfte. Zu bemerken war der McDonalds: Direkt vor dem Laden standen einige McDelivery Roller. Anscheinend muss McDolnalds in Südkorea das Essen ausfahren, um neue Kundensegmente zu erschließen. Wir hingegen gingen direkt in das Lebensmittelgeschäft namens E-Mart. Hinter den getönten Scheiben des Kaufhauses verbrauchten wir an den mit Convenience Produkten gut gefüllten Kühlregalen zwei Stunden. Danach promenierten wir zum Subway Bahnhof Haeundae um mit der Subway zur Haltestelle Myeongnyundong zu fahren. Ganz in der Nähe letztgenannter U-Bahnstation befindet sich der berühmte LOTTE Departmentstore. Natürlich mit großer Lotteria (Schnellrestaurant). Wir entschlossen uns mit einer Seilbahn auf den Dongnae Gu zu fahren. Zwar hat man vom Berg selber auf Grund der Bäume keine freie Aussicht, aber die Seilbahnfahrt ist umso spektakulärer. Während der Fahrt bieten sich einige schöne Fotomotive an. Wir verbrachten ein paar Minuten auf dem Gipfel und traten dann den Weg ins Tal an. Der angesprochene Weg führt durch den Dongnae Gu Park, vorbei an unzähligen Tempeln. Der Weg ist abwechslungsreich und führt durch eine schöne „Schlucht“.  Weiterhin ist der Weg teilweise sehr steil und es müssen einige Stufen überwunden werden.


Die Sonne ging alsbald nieder und wir gingen in der Nähe des Bahnhofes Busan Station essen. Doch bevor wir uns zum vespern niederließen, machten wir einen kurzen Stopp am Jagalchi Fischmarkt. Dieser befindet sich in einem - interessanterweise -  mehrstöckigen Gebäude mit großem Fischrestaurant-Food Court. Von den Produkten unterscheidet sich dieser Markt kaum vom Seouler Fischmarkt. Jedoch wird der Jagalchi Markt in Busan zum Glück gut klimatisiert.

Zurück zu unserem ausgesuchten Restaurant, welches ein All-you-can-eat-Restaurant war und sich in einem Businessturm in der 15. Etage direkt neben dem Bahnhof befand: Hier konnte man sich für 20.000 Won mit unterschiedlichsten Fischspezialitäten satt essen. Einige Dinge waren sehr lecker, andere Dinge hätten wir lieber meiden sollen.

Gut gesättigt nutzten wir dann wieder die Metro zurück zum Haeundae Beach. Für diese Strecke vom Bahnhof aus brauchten wir insgesamt 35 Minuten mit der Subway. Es ist eine unglaublich lange Fahrt! Abends ließen wir unsere Eindrucke der ersten sieben Tage in Südkorea am Strand sacken. Anschließend versuchten wir eine Kneipe/Bar zu finden. In einem neunstöckigen Turm inklusive Burger King in der Nähe unseres Hotels fanden wir dann einige Bars vor. Wir entschieden uns gegen 23 Uhr für die Rock ’n’ Roll Bar. Die Mitarbeiter empfingen uns direkt am Fahrstuhl, noch als sich die Tür der Fahrstuhls öffnete. So herzlich wurde ich noch nie in einer Bar empfangen. Eine ganze Horde von Koreanern betreute uns zu mehr oder weniger echten Rockklassikern. Zum Cass Bier gab es gleich ein paar Chips. Später kam sogar die Barchefin zu einem Gespräch an unseren Tisch. Sonst war es in der bis über 100 Leute fassenden Bar am Sonntagabend eher Mau mit Gästen. Noch eine Gruppe von sechs Koreanern waren anwesend die sich alsbald zurückzogen. Insgesamt war eindeutig mehr am nahe gelegenen Strand los. Anscheinend geben die Koreaner nicht so gerne Geld in Bars aus. Ein Teil der anderen Restaurants in diesem Gebäude hatte schon gänzlich geschlossen.


Zu bemerken ist, dass der Hafen von Busan der viertgrößte Hafen der Welt ist. Mit einer Tonnage von 13 Millionen TEU ist dieser Port fast 1 ½ mal so groß wie der Hamburger Hafen. Zum Vergleich der Hamburger Hafen: 11.-größter Hafen der Welt, hat gerade einmal eine Tonnage von 9 Millionen Tonnen (Quelle: Präsentation Hamburg Hafen November 2009). Es ist schon sehr interessant, wie ein so großer Hafen eine ganze Stadt prägt (vergleiche Hamburg).


Fortsetzung: Haeinsa und Daegu Reisebericht

Text: Tjark Metzner

22.-23. August 2009